Hyundai Motor Deutschland ist erfolgreich in seine vierte Motorsport-Saison auf der Nürburgring-Nordschleife gestartet. Beim Qualifikationsrennen für den 24-Stunden-Langstreckenklassiker am 28./29. Mai 2016 auf dem herausfordernden Eifelkurs erkämpfte der Hyundai i30 Turbo im mehr als 70 Fahrzeuge starken Feld einen Klassensieg. Bei der Zeitenjagd auf der 25,378 Kilometer langen Strecke, die Formel-1-Legende Jackie Stewart einst ehrfürchtig als “Grüne Hölle“ beschrieb, spielte die seriennahe Rennversion des i30 Turbo die Stärken aus, die jeden Hyundai kennzeichnen: leistungsfähige und zuverlässige Technik, die auch einem harten Dauereinsatz standhält.

Schon bei der Saisonpremiere zeigte die Eifel, wofür sie bekannt ist: völlig unberechenbares Wetter. Die Bandbreite erstreckte sich von Sonnenschein bis hin zu starken Hagelschauern – ein Mix, der Mensch und Maschine zusätzlich in Grenzbereiche brachte. Und das auf einer Strecke, die ohnehin reich an Herausforderungen ist. Genau deshalb nutzt Hyundai die Nordschleife als Testterrain. Nicht nur, um im Renneinsatz Erfahrungen zu sammeln, die in die Serienentwicklung einfließen, sondern auch als Hausstrecke eines vor Ort ansässigen Testzentrums. Ein Nordschleifen-Kilometer beansprucht ein Auto ungefähr so viel wie 15 Kilometer im Alltagseinsatz. Die vom Hyundai i30 Turbo allein beim Qualifikationsrennen auf dem Weg zum erneuten Klassensieg absolvierten 33 Runden entsprechen fast 12.500 Kilometern im Straßen-verkehr. Der 230 PS starke Rennwagen meisterte auch diese Hürde gewohnt zuverlässig ohne ein einziges technisches Problem – so wie es das Team aus der Debütsaison des Autos 2015 gewohnt war. Im Vorjahr hatte Hyundai mit dem neuen i30 Turbo sein Nordschleifen-Engagement um ein weiteres Fahrzeug aufgestockt. Initiiert hatte Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland, das Projekt 2013. Erstes Einsatzfahrzeug war der Hyundai Veloster Turbo, der nun bereits seine vierte Nordschleifen-Saison bestreitet und mehr als 20.000 Einsatzkilometer auf dem Tacho hat. 2014 gewann der Veloster – neben weiteren Erfolgen in der  Langstrecken-meisterschaft VLN – seine Klasse SP2T beim 24-Stunden-Rennen. Der brandneue i30 Turbo machte es ihm 2015 nach. In diesem Jahr will das Duo den Hattrick perfekt machen. Das beweist, welche starke Basis die Serienautos von Hyundai für den Rennsport bieten.

Der motorsportbegeisterte Manager Markus Schrick, der immer wieder selbst ins Cockpit steigt, sieht seine Mannschaft gut gerüstet für die nun eröffnete Nordschleifen-Saison: “Wir konnten schon beim Saisonauftakt konstant gute Rundenzeiten mit dem Hyundai i30 Turbo fahren, die im Zusammenspiel mit der fehlerfreien Technik letztlich einen weiteren Klassensieg erbrachten. Die Feinarbeit am Fahrwerk und der Karosserie im Winter hat sich ausgezahlt. Natürlich halten wir weiterhin an unserem Konzept der unmittelbaren Nähe zur Serie fest. Die Qualität des Basisfahrzeugs ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.“

Gleiches gilt für den bewährten Hyundai Veloster Turbo, bei dem die Bremsanlage mit motorsportspezifischen Bauteilen modifiziert wurde. Leider trat in diesem Bereich ein Problem auf, so dass zur Hälfte des Qualifikationsrennens das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen in der Box abgestellt wurde. Der Fehler an der Bremse ist lokalisiert und behoben, so dass die nächsten Rennen auch mit dem Veloster erfolgreich in Angriff genommen werden können.

Über Hyundai Motor Deutschland im Rennsport
Hyundai Motor Deutschland bestreitet 2016 seine vierte Saison bei Langstreckenrennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim 24h-Rennen und ausgewählten VLN-Läufen stellen der seriennahe Hyundai Veloster Turbo und der i30 Turbo die technische Kompetenz und die Zuverlässigkeit der Marke unter Beweis. Auch die Einsätze der Hyundai Motorsport GmbH mit dem neuen Hyundai i20 WRC in der Rallye-WM erhöhen die Bekanntheit der Marke und wecken Emotionen.