Nachdem in den letzten Jahren der Bergpreis Schotten als historische Gleichmäßigkeitsprüfung ausgetragen wurde (wir berichteten), war der 11. internationale Bergpreis Schottenring nun nach 37 Jahren Pause wieder ein Bergrennen für Tourenwagen auf Bestzeit.
1975 fand das letzte Autorennen auf dem Teilstück des legendären Schottenrings zwischen Rudingshain und Götzen statt.

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In nur 4 Monaten Vorbereitungszeit hat der MSC Rund um Schotten eine professionelle Veranstaltung auf die Beine gestellt, die aus unserer Zuschauersicht durchaus Potential hat. Die Infrastruktur war gut, die Zuschauerpunkte waren leicht zu erreichen und es wurde Wert auf das Einhalten der Sicherheitszonen gelegt. Parkgebühr wurde keine erhoben und der Eintritt ging auch in Ordnung. Einzig schien uns das Starterfeld etwas dünner besetzt, als vom Veranstalter wahrscheinlich gehofft. Hier fehlten einfach die Old- und Youngtimer der letzten GLPs. Dafür entschädigte uns als Zuschauer die herrliche Landschaft und die damit verbundene Anreise.

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Zum ersten Mal hatte die „Königsklasse“, der KW Berg Cup, einen Lauf zur Meisterschaft im Vogelsberg. Auch hier traten weniger Starter an als üblich, was aber evtl. am frühen Termin lag. Einige Teams hatten ihre Berg Cup-Autos wohl noch nicht fertig überarbeitet.

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Bei den auch noch ausgetragenen Gleichmäßigkeitsprüfungen der neuen GLPberg-Serie (ehemals GLPpro Berg) waren Zeitmessinstrumente im Auto nicht erlaubt. Die Fahren setzten sich ihre Referenzzeit im dritten von sechs Läufen, die es wieder so exakt wie möglich einzuhalten galt.

Die 3.000 Meter lange Strecke wurde vom Gesamtsieger Herbert Stolz als „kurz, aber tückisch“ beschrieben.

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