Fünf Jahre nach seinem ersten Triumph im Vogelsberg entschied Hermann Gassner jr. (Mitsubishi Lancer Evo X/Surheim) mit Co-Ursula Mayrhofer (Surheim) die ADAC Hessen Rallye Vogelsberg 2014 für sich und feierte nach dem Erfolg im Rahmen der Wikinger-Rallye den zweiten Sieg des Jahres.

Nach 1:24:23,9 Stunden für die knapp 138 Wertungsprüfungs-kilometer betrug der Vorsprung auf das zweitplatzierte Skodia Fabia S2000 Team, mit Mark Wallenwein (27 Jahre, Stuttgart) / Stefan Kopczyk (Kirchhausen) 31,7 Sekunden.
„Unsere Devise hieß von Anfang an Vollgas“, gab der siegreiche Bayer dann auch zu Protokoll. Wie eindrucksvoll zeigen die sieben von zwölf möglichen Bestzeiten, die auf das Konto des 25jährigen gingen.

Mark Wallenwein gratulierte dann auch fair dem Sieger: „Hermann hat sicher verdient gewonnen, er war hier heute nicht zu schlagen. Wir hatten sicher das ein oder andere Problem und sind entsprechend froh im Ziel zu sein.“

Wallenwein_1

Zufrieden war auch der Drittplatzierte Ruben Zeltner (Lichtenstein), der von Bruder
Thomas (Theresienfeld) durch den Vogelsberg navigiert wurde. „Wir haben gewusst,
dass dies hier für uns im Porsche 911 GT3 die schwierigste Rallye des Jahres sein
würde.
Mit Platz drei haben wir sicher das Optimum erreicht. Drei Bestzeiten auf
den fast reinen Asphaltprüfungen am Samstagmorgen konnte der Chef des
Sachsenrings für sich verbuchen.

Zeltner

Der Vater des Gesamtsiegers Hermann Gassner senior (Mitsubishi Evo X) feierte
bei der letzten WP noch eine Bestzeit, als auf der berüchtigten Niederaula-Prüfung
der große Regen kam und wurde damit Gesamtvierter.
Nach seinem zweiten Platz bei der Erzgebirgsrallye feierte Peter Corazza (Oeslnitz)  im Mitsubishi Lancer Evo 9
einen weiteren Achtungserfolg.

Gassner

Toller Auftritt von 22 Opel ADAM
Trotz einer 20 Sekunden Zeitstrafe ist mit dem 19jährigem Schweden Emil Bergkvist
der beste Fahrer des Opel Rallye Cups auf dem 14. Gesamtrang zu finden.
Beim ersten Auftritt des ADAC Opel Rallye Cups in dieser Saison kämpfte dieser sich
noch bis auf den 14. Gesamtrang nach vorne.  Julius Tannert, der bis zur zehnten WP Führende im ADAC Opel Rallye Cup, fiel nach einem Ausritt aus.

Bergkvist

Lokale Helden
Schnellste Hessen waren Ronald Leschhorn (Hungen) mit Co-Hans Mänz
(Bad Emstal), die als Gesamtzwölfte im Peugeot 207 S2000 das Zieltor querten. Früh einpacken mussten hingegen Michael Rausch (Schlitz) mit technischen Problemen
am Opel Ascona B und Jörg Schuhej (Fulda) nach Motorplatzer an seinem Mitsubishi.
Beide ereilte das Schicksal auf der WP rund um Ulrichstein, Hessens höchster Stadt.

Zufriedenes Fazit des Veranstalters
Deutlich mehr als 20.000 Zuschauer waren wieder rund um Schlitz unterwegs und das trotz einsetzenden Regenfällen am Nachmittag. „Für die Fahrer stiegen dadurch sicher die Ansprüche an das fahrerische Können. Trotzdem war mit dem Porsche mit Ruben
Zeltner am Lenkrad ein zweiradangetriebenes Fahrzeug auf dem dritten Platz zu finden.
Es waren keine größeren Schäden zu verzeichnen und der zeitliche Rahmen der Veranstaltung konnte eingehalten werden. Toll wie die ganze Region uns wieder
unterstützt hat“, so ein zufriedener Rallyeleiter Friedrich Goldstein im Ziel.

Sieger

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