Die Regeln. Unterschiedliche Fahrzeugklassen sorgen für eine größtmögliche Gerechtigkeit: Gruppe G (seriennahe Fahrzeuge), Gruppe F-2005 (verbesserte Fahrzeuge), Gruppe H (stark verbesserte Fahrzeuge), Gruppe FS (Freestyle) und Gruppe SE (Slalom-Einsteiger) Der Deutsche Motorsport Bund legt jedes Jahr ein fest definiertes Regelwerk für jede Klasse auf, dessen Einhaltung wird vor jedem Rennen kontrolliert wird. Die Gruppe H ist für Zuschauer die interessanteste Gruppe. Hier stecken in den Rennwagen auch hohe Summen an Entwicklungskosten.

In den Profiklassen spielen Gewicht, Felgengröße, Karosserie- und Fahrwerksänderungen oder Motortuning sowie Getriebeübersetzungen eine große Rolle. Auch die Reifen sind von großer Bedeutung. Die Kunst bei der Vorbereitung eines Rennautos liegt in der bestmöglichen Ausnutzung des Reglements.

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Der Einstieg. Veranstalter von Slaloms sind meist örtliche Motorsportclubs und -Vereine, die auch die besten Ansprechpartner für Nachwuchsfahrer sind. Hier finden Novizen die Informationen zu den Regularien, Lizenzbedingungen und bekommen auch Tipps zur Vorbereitung des Autos.

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Eine Starterlizenz kann jeder beantragen, der einen Führerschein besitzt. Die Kosten dafür liegen bei 20 Euro. Ein genormter Schutzhelm ist Pflicht. Jugendliche ab 16 Jahren starten in Nachwuchsklassen und Förderprogrammen wie dem ADAC-Youngster-Cup auch ohne Führerschein.

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Ein Start in der Gruppe SE (Slalom-Einsteiger) der beste Weg für Neulinge. Die Autos in verschiedenen Hubraumklassen müssen der STVZO entsprechen und technische Änderungen TÜV-legal sein. Besonders den Autofans aus der Tuning-Szene wird hier ein Reinschnuppern ermöglicht. Bei den aktiven Rennfahrern ist jeder Neustarter willkommen und wird oft freundschaftlich im Fahrerlager aufgenommen.

Vielen Dank für die Bilder an Wolfram Gerlach.