Drei Wochen vor seinem erneuten Start im MINI ALL4 Racing bei der Rallye Dakar, der härtesten Langstreckenrallye der Welt, absolviert der Franzose Stéphane Peterhansel gemeinsam mit seinem Teamkollegen „Nani“ Roma aus Spanien in den Tiroler Alpen eine Generalprobe der etwas anderen Art. Im österreichischen Kühtai präsentieren die beiden Rallyeprofis aus dem deutschen Team X-raid ihr aktuelles Rennfahrzeug im Rahmen eines Testprogramms im Schnee.

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Der MINI ALL4 Racing hat mit Stéphane Peterhansel am Steuer bereits zweimal in Folge die durch Südamerika führende Rallye Dakar gewonnen. Am 5. Januar 2014 wird im argentinischen Rosario die 36. Auflage der legendären Wettfahrt gestartet. Für MINI beginnt damit die „Mission Hattrick“. Mit dem dritten Sieg könnte dem MINI ALL4 Racing eine Erfolgsserie gelingen. Die Jagd nach dem erneuten Triumph nimmt das Team X-raid mit dem Rekordaufgebot von elf MINI ALL4 Racing auf.

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Fahrer und Rennfahrzeuge sind auf die Strapazen der diesmal fast 9 400 Kilometer langen Route über Schotter, Sanddünen, Felsen und Eis vorbereitet. Der MINI ALL4 Racing des aktuellen Jahrgangs ist mehr denn je in Topform, schließlich hat das Team die Erfahrungen aus den Vorjahren genutzt, um die Highspeed- und Allround-Qualitäten des kompakten Racers weiter zu verfeinern.

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Eine Schlüsselrolle fällt dabei der präzise gesteuerten Kraftverteilung auf alle vier Räder zu. Der permanente Allradantrieb MINI ALL4 reagiert bedarfsgerecht, blitzschnell und in extremen Situationen sogar vorausschauend, um jederzeit die volle Motorleistung auf die Fahrbahn beziehungsweise das, was sich gerade unter den Rädern befindet, zu übertragen. Das System basiert auf einem elektromagnetisch arbeitenden Mitteldifferenzial und verteilt die Antriebskraft stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Seine Regelungselektronik ist direkt in das Steuergerät der Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) integriert. In normalen Fahrsituationen werden bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse geleitet, in Extremsituationen, zum Beispiel auf Eis oder Schnee, können es bis zu 100 Prozent sein.