Die Callaway-Corvette – der „reinste“ GT3-Renner im ADAC GT Masters
Freitag, 23. März 2012 13:33
Die Corvette von Callaway Competition ist fester Bestandteil im ADAC GT Masters. In dem US-Sportwagen steckt viel schwäbische Ingenieurskunst. Seit der Premierensaison der „Liga der Supersportwagen“ im Jahr 2007 fuhren die Hubraumgiganten mit Sieben-Liter-V8-Triebwerk zu bisher insgesamt acht Siegen und holten 2009 den Titel für Callaway in der Teamwertung. In dem wohl legendärsten aller US-Sportwagen lebt dabei eine schwäbische Seele – werden die Corvette doch von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone mit ihrem Team in Leingarten bei Heilbronn entwickelt und gebaut.
„Unsere Corvette ist wohl der ‚reinste’ aller aktuellen GT3-Rennwagen“, sagt Teamchef Ernst Wöhr. „Den gemäß dem ursprünglichen Gedanken der GT3-Klasse basieren weiterhin alle unsere Rennfahrzeuge auf modifizierten Straßenautos.“ Bei einem Blick in die Werkstatt von Callaway Competition, wo derzeit zwei brandneue Corvette für die ADAC GT Masters-Saison 2012 aufgebaut werden, wird die Seriennähe deutlich. Serienfahrzeuge werden bis auf die Rohkarosse ausgeweidet und für den Bau der Rennfahrzeuge vorbereitet. Rund drei Monate dauert es, bis eine Serien-Corvette die Werkstatt von Callaway als Rennversion für das ADAC GT Masters wieder verlässt. Bisher baute Callaway so seit 2005 mehr als 20 Renn-Corvette, die mittlerweile rund um den Globus von Brasilien bis Australien um Siege kämpfen. „Unsere Philosophie war es nie, möglichst viele Rennfahrzeuge zu verkaufen“, erklärt Wöhr. „Wir legen sehr viel Wert auf den engen und guten Kontakt zu unseren Kunden und haben dabei stets alle von uns gebauten Autos im Blick.“ [...]
Thema: Motorsport | Kommentare (0) | Autor: Max Möllermann









