Vor einigen Wochen erhielten wir eine Pressemitteilung vom Automuseum Prototyp in Hamburg über den legendären „Berlin-Rom-Wagen“, der als Ur-Porsche gilt. Das aus Fragmenten wiederaufgebaute Exponat ist das Ausstellungs-Highlight des Prototyp-Museums.

Unseren letzten Norddeutschland-Urlaub nutzen wir, um uns das renommierte Museum in der Hamburger Speicherstadt anzusehen. Der Sammlung eilt ein erstklassiger Ruf voraus, der uns sehr schon lange sehr neugierig gemacht hat.

Um das Ende vorweg zu nehmen: Wir wurden nicht enttäuscht! Das Automuseum Prototyp ist zwar nicht groß, aber sehr liebevoll eingerichtet. Die Ausstellungsstücke sind, wie der Name vermuten lässt, Einzelstücke und Prototypen.
Es ist nicht die Anzahl der ausgestellten Fahrzeuge, die begeistert, sondern die spürbare Intensität mit der sich die Macher in die Materie eingearbeitet haben. Die ganze Ausstellungsfläche ist mit fazinierenden Devotionalien des Motorsports wie Kleidungsstücke, Bildern, Helme, technische Teile, Literatur, private Andenken von Rennfahrern und vielen mehr eingerichtet. Man verliert sich in den vielen kleinen Details.

Leider war die zweite Ebene, die normalerweise für Sonderausstellungen dient,  mit den „Körperwelten“ belegt. Das hat uns aber nicht gestört, schließlich ist dies ein Grund das Prototyp-Museum nochmals zu besuchen.