Bemerkenswerte 120 Jahre reicht die Motorsportgeschichte von Peugeot in die Vergangenheit zurück. Mit zahllosen Erfolgen bei internationalen Rallyes und Rundstreckenrennen hat die Löwenmarke den internationalen Motorsport mit geprägt – und tut es auch heute noch: unter anderem mit dem Engagement bei der Rallye Dakar, in der Rallycross-Weltmeisterschaft und in der European Rally Championship (ERC).

Bei den Classic Days auf Schloss Dyck (31. Juli bis 2. August 2015) gibt Peugeot einen Überblick über die vielfältige und erfolgreiche Motorsport-Historie der Löwenmarke. Auf dem Freigelände vor der stilvollen Kulisse des Wasserschlosses präsentiert Peugeot insgesamt sieben Fahrzeuge. Höhepunkte der Ausstellung bilden dabei zwei Exponate, die exklusiv vom Peugeot-Museum in Sochaux zur Verfügung gestellt werden. Den Besuchern der Classic Days präsentieren sich dort ein Peugeot 405 Turbo 16 – 1989 und 1990 zweifacher Sieger der Rallye Paris-Dakar – sowie ein 205 Turbo 16 in der Rallyeversion. Letzterer gewann in den Jahren 1985 und 1986 souverän die Rallye-Weltmeisterschaft. Die beiden Wettbewerbsfahrzeuge werden flankiert von einem Peugeot 205 Turbo 16 in der seltenen Straßenversion. Dieses Fahrzeug wird bei zwei Sonderläufen auf dem Rundkurs bei Schloss Dyck zum Einsatz kommen.

Aus der jüngeren Rundstreckengeschichte von Peugeot werden bei den Classic Days ein Peugeot 406 aus der deutschen Supertouren-Meisterschaft der späten 1990er Jahre und ein Peugeot RCZ vom 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ausgestellt. Repräsentant des aktuellen Serienprogramms von Peugeot ist der 208 GTi 30th, der an die mehr als 30-jährige Tradition des Labels GTi bei Peugeot anknüpft. Diese besonders dynamische Variante des 208 wurde von Peugeot Sport, der Motorsportabteilung der Löwenmarke, entwickelt. Komplettiert wird die Peugeot-Ausstellung auf Schloss Dyck durch einen Peugeot DMA. Dieser Lieferwagen rundet den Rahmen als Transporter für Motorsport-Utensilien ab.