Mit Turbopower und Kohlefaser: Über 300 PS stark, 100 Kilogramm leichter als OPC. Der Opel Astra OPC EXTREME, der auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere feiern wird, ist wirklich extrem: Entwickelt auf der Nürburgring-Nordschleife, beschleunigt von einem Zweiliter-Turbomotor mit mehr als 300 PS und ausgestattet mit allen wesentlichen Hightech-Komponenten der Rennversion – dem Opel Astra OPC Cup.

Der Astra OPC EXTREME wurde auf Basis des Cup-Autos konstruiert und bringt somit reinrassige Renntechnik auf die Straße. Opel plant bei entsprechend positiven Publikumsreaktionen eine limitierte Kleinserie des straßenzugelassenen Supersportlers EXTREME aufzulegen. Dann werden mehr als 300 Pferdestärken unter der Kohlefaserhaube galoppieren. Der Zweiliter-Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung und variabler Nockenwellenverstellung ist der stärkste Opel-Vierzylinder aller Zeiten. Der Vollaluminiummotor ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe und einem Sperrdifferenzial kombiniert. Der Supersportler bringt dank hochwertiger Kohlefaserkomponenten 100 Kilogramm weniger als ein konventioneller Astra OPC auf die Waage.

Der aerodynamisch perfekte Heckflügel, der Diffusor, der Bugspoiler, die Motorhaube, die Domstrebe, die Motorabdeckung, die kompletten Räder, die hintere Radhausentlüftung und die gesamte Dachpartie – alles gefertigt aus hochfestem und superleichten Kohlefaserverbund. Auch die Karbon-Räder sind insgesamt 20 Kilogramm leichter als solche aus Aluminium. Dies ist eine Gewichtsersparnis an entscheidender Stelle, denn hier können die ungefederten Massen wesentlich reduziert werden – sehr zur Freude der Ingenieure und zum Fahrvergnügen der Piloten. Das im Hause gefertigte Kohlefaserdach bringt nur noch federleichte 2,6 Kilogramm auf die Waage – im Vergleich zum 9,3 Kilogramm wiegenden Stahldach – und senkt damit den Schwerpunkt des Astra OPC EXTREME spürbar. Die Kotflügel sind aus Aluminium gefertigt und wiegen pro Stück nur noch 800 Gramm – statt der 2,2 Kilogramm schweren Stahlteile.

Die Gewichtsreduzierung verbessert die Agilität, das gesamte Handling und selbstverständlich das Leistungsgewicht wesentlich. Dabei spielen die speziell für den EXTREME entwickelten Ultraperformance-Reifen auch eine tragende Rolle. Die 245/35-er Walzen in 19 Zoll bieten annähernd denselben Grip wie die Slicks der Rennversion. Zudem hat Opel dem Newcomer die Brembo-Sechskolben-Bremsanlage mit einem 370 Millimeter großen Scheibendurchmesser vorn aus dem Astra aus der VLN-Langstreckenmeisterschaft spendiert. Das Fahrwerk (Feder/Dämpfer) lässt sich komplett einstellen.

Im Innern setzt sich die kompromisslose Bauweise fort: Rücksitze raus – Überrollbügel rein. Fahrer und Copilot werden von eigens entwickelten Recaro-Schalensitzen mit Sechspunktgurten von Schroth perfekt positioniert. Die Hände des Piloten greifen in ein kohlefaserverstärktes Wildlederlenkrad mit fein verarbeiteter, gelber Ziernaht. Überhaupt taucht die Grundfarbe von Opel Motorsport immer wieder dezent beim Astra OPC EXTREME auf – etwa beim extra designten Schriftzug oder als Lackierung der Seitenschweller und der vorderen Spoiler-Lippe. Die Mehrschichtlackierung des Astra OPC EXTREME ist nun sogar eine Kombination mit hochwertig folierten Details. Daraus entsteht eine dreidimensionale Wirkung, welche die klaren Lichtkanten, schwungvollen Linien und athletischen Proportionen des Astra noch stärker betont.