Frei nach Heinz Erhardt…

“Noch´n Gedicht Auto…”

Der Rallye 2.0E, der seit rund zwei Monaten unsere Garage bevölkert, lief uns ja eher spontan über den Weg. Eigentlich waren wir (immernoch) auf der Suche nach einem Alltagsklassiker als Zweitwagen. Nachdem einige Fahrzeuge in die engere Auswahl (und wieder heraus) kamen, kristallisierte sich der Ascona B als Wunschauto heraus. Ein 4-Türer mit sparsamem und spaßarmem OHV- oder OHC-Motor sollte es sein – verhältnismäßig günstig in der Anschaffung und im Betrieb, außerdem praktisch genug für den Alltag.

Im Internet war nun ein heißer Kandidat inseriert: Erstzulassung September 1981, Erstbesitz, 1.3 OHC (60 PS) mit angeblich 45tkm Laufleistung. Sogar mit Anhängerkupplung (was unseren Spinnereien über die Anschaffung eines zeitgenössischen Faltcaravan-Anhänger neues Futter geben würde), allerdings auch den typischen Parkremplern. Den Preis empfand ich für ein Fahrzeug mit guter Substanz sehr fair… allerdings war der Wagen von einem Händler inseriert, so dass nach meinen Erfahrungen der Preis nicht so recht zu dem beschriebenen Zustand passen wollte.

Ein erstes Telefonat mit dem Händler verlief allerdings ganz vielversprechend und zu meinem Glück stellte sich heraus, dass ein langjähriger OHF-User nur ein paar Orte weiterwohnte. Der verlegte seinen Wochenendausflug spontan und gab mir hinterher eine ziemlich genaue (und positive) Beschreibung des Wagens ab. Also nach kurzem Überlegen den Wagen telefonisch gekauft und angezahlt.

Und jetzt genug erzählt – hier isser:

Der vermutete Grund für die gute Blechsubstanz bewahrheitete sich!

Weniger Pferde brauchen weniger Platz!

Dem Innenraum sieht man die geringe Laufleistung an, laut Scheckheft wurde der Ascona schon zwischen 1988 und 1996 nur noch ca. 1.000 km im Jahr bewegt (so lange ist auch der letzte Zahnriemenwechsel her… ;-) ).

Zusammen mit einer schiefen Heckstoßstange ist das hier der einzige größere Schaden. Da werden wir im Hinblick auf die Wertstabilität direkt Nägel mit Köpfen machen und den Ascona zum Lackierer geben… das Budget gibt´s noch her.

Der Zustand der Soll-Roststelle Nr. 1… *freu*

Unser Plan: Zahnriemen neu und Technik komplett durchschauen, Kotflügel und Stoßstange richten, Hohlraumkonservierung auffrischen, dezent tiefer, 5,5×13 ATS mit 185/70ern drauf, evtl. noch schicke Sonnenschutzlamellen in die Heckscheibe und fahren.

Im Winter kommt er natürlich nur bei Sonnenschein und trockenem Asphalt auf die Gasse! :-)

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Huch! Der is ja rot! Da sagt dem Lackierer gleich mal, dass er den Farbton an das von Euch gewohnte Blau anpassen sollt. Beim Kadett isses doch hoffentlich schon erledigt ;-)

    Viel Spaß mit dem neuen. Bin gespannt, wer öfter damit fährt: Deine Frau oder doch Du… *g*

  2. Hehe, genau! Umlackieren! Sonst findet ihr den aufm Parkplatz nicht wieder.

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