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[review] Oldtimer- und US-Car-Treffen in Damp/Ostsee 12.-13. Juli 2014

Unseren jetzt schon etwas länger zurückliegenden Urlaub haben wir wieder im Norden Deutschlands verbracht. Wie üblich, blättern wir im Zuge der Urlaubsplanung den Veranstaltungskalender der Oldtimer Markt durch. So stießen wir schon das ein oder andere Mal auf interessante Events wie das Oldtimer Treffen in Rendsburg.

Dieses Mal fiel das Oldtimer- und US-Car-Treffen in Damp an der Ostsee in unseren Reisezeitraum. Bei unserem Tagesausflug dorthin spielte das Wetter leider nicht in die Karten der Veranstalter und sorgte für wolkenverhangenen Himmel und sogar etwas Regen. Das dürfte dem ebenfalls auf dem gleichen Areal abgehaltenen Kunsthandwerkermarkt auch nicht zuträglich gewesen sein, denn die Besucherzahlen hielten sich in Grenzen. Immerhin war der Eintritt komplett frei und das Parken kostenlos.

Die recht kleine Ausstellungsfläche für die US-Cars und Oldtimer direkt am Yachthafen war trotzdem fast voll, als wir nach einem Stündchen bummeln, Fotos machen und Pulled Pork Sandwich-Essen wieder aufbrachen.

Insgesamt ein eher gemütliches, überschaubares Treffen, was bei Sonnenschein sicher sein Flair hätte ausspielen können. Vielleicht klappst ja im nächsten Jahr.

www.oldtimerfreunde.org

[gesponsertes Video von Jeep] “Release the Renegade”

„DO SOMETHING“ ist das Motto der aktuellen Werbekampagne zur Markteinführung des neuen Jeep Renegade. „Bereit für das Abenteuer“ soll er sein, der neue kleine Wilde und tritt – nicht zuletzt mit seiner Modellbezeichnung – das Erbe der echten, rauhbeinigen und wirklich offroad-tauglichen Jeeps an. Den Jeeps, deren Markenname zu Synonym für alle anderen Geländewagen wurden, egal ob von Toyota, Suzuki, Opel, VW, Land Rover oder Nissan. Für unserer jüngerern Leser: „Renegade“ (zu deutsch: Abtrünniger, Bandit) war eine mittlere Ausstattungsvariante der klassischem Jeep CJ, dem Vorgänger des heute noch erhältlichen Jeep Wrangler.
Irgendwie wollen wir auch dran glauben, dass er es kann, das Offroad-Fahren. Auch wenn wir diese Eigenschaft nie wirklich brauchen würden.

Für den ab Herbst 2014 in Deutschland lieferbaren Renegade hat man sich auf jeden Fall eine passende Kampagne zum Modellstart erdacht: Für “Release the Renegade” wird ein brandneuer Jeep Renegade mit einem Hubschrauber an einen unbekannten, weit abgelegenen Ort gebracht – mit Schlüssel im Zündschloss, wartend auf den ersten Finder und damit neuen Besitzer.

Wer sich auf die Suche nach dem versteckten Renegade machen will, muss sich zuerst bei www.releasetherenegade.de anmelden. Dort und in den Social-Media-Kanälen von Jeep werden in den nächsten Wochen schrittweise Hinweise über den Verbleib des Jeep Renegade gestreut – bis hin zu den exakten Geo- Koordinaten. Aber Achtung: Auch nicht angemeldete User erhalten 24 Stunden später die Informationen.

Da sich die Firma Jeep noch darüber ausschweigt, wo der Wagen stehen wird (Amerika, Asien, Europa?) und wann es überhaupt losgeht mit der wilden Hatz, sollten die Teilnehmer wohl einigermaßen flexibel, reisefreudig und abenteuerlustig sein. Passt ja zur Zielgruppe.
Aber die Daheimgebliebenen können den Standort auch tippen und haben damit wenigstens auch eine Gewinnchance.

Dieser Artikel wurde gesponsert von Jeep.

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Das Original aus 1077 Teilen: Der classic Mini als LEGO® Bausatz.

Kreative Raumnutzung war schon immer seine Stärke. Jetzt präsentiert sich der classic Mini in einem ganz neuen Format. Die LEGO Gruppe erweitert den Fuhrpark ihrer Produktserie Creator Expert um das Original aus Großbritannien. Ein classic Mini als LEGO Bausatz aus 1077 Teilen sorgt von August 2014 an bei allen Fans der populären LEGO Steine und der legendären Kleinwagen für authentischen Bastel- und Fahrspaß.

Die LEGO Designer haben sich den Mini Cooper aus der letzten, bis zum Jahr 2000 produzierten Generation des Klassikers zum Vorbild genommen und seine unverwechselbare Ausstrahlung mit viel Liebe zum Detail in die bunte Welt ihrer Modellbausätze übertragen. Komplett zusammengesetzt weist das 25 Zentimeter lange, 14 Zentimeter breite und elf Zentimeter hohe Modell die markentypischen Proportionen auf. Auch die Karosserie im Farbton British Racing Green, das Dach, die Außenspiegelkappen und die Motorhaubenstreifen in Weiß, das Karomuster der beigefarbenen Sitze und die Zusatzscheinwerfer vor dem Hexagon-Kühlergrill sorgen für ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Auch Räder, Stoßstangen, Türscharniere, Scheinwerfer und Rückleuchten sind ganz im Design des Originals gehalten. Darüber hinaus zeigen entsprechende Embleme auf den hinteren Karosserieseitenteilen, dass das zum 40. Geburtstag des classic Mini aufgelegte und zwischen August 1997 und Juli 1998 produzierte Mini Cooper Jubiläumsmodell für den LEGO Bausatz Pate stand.

Die Türen, die Motorhaube und die Heckklappe des Mini Cooper lassen sich öffnen und ermöglichen so den Blick auf weitere exakt nachempfundene Einzelheiten. Der Vierzylinder-Motor wird selbstverständlich quer eingebaut, das Lenkrad, der Schalthebel, der Handbremsgriff, die Sitzlehnen und die Kopfstützen sind beweglich ausgeführt, und im Gepäckraum ist ein prall gefüllter Picknick-Korb samt einer karierten Decke verstaut.

Wichtig fürs originalgetreue Zusammenbauen: Als waschechter Brite trägt der Kleinwagen-Klassiker auch als LEGO Bausatz das Lenkrad auf der rechten Seite und ein gelbes Kennzeichen am Heck. Und das im Bausatz ebenfalls enthaltene Ersatzrad ist platzsparend im unteren Fach des Kofferraums unterzubringen. Wie bei den meisten Produkten der Creator Expert Serie gilt auch für den LEGO Bausatz des classic Mini die Altersempfehlung „16+“, unabhängig davon lässt sich der Traum vom Original zum Selberbauen für Jung und Alt ganz ohne Werkzeug und auch ohne Führerschein realisieren.

BROOOOM präsentiert: Erwin Fieger

„Das Anliegen meiner Photographie ist eine Huldigung an das Leben“, schrieb Fotograf Erwin Fieger vor einigen Jahren.

Weitgehend ohne Aufträge, bereiste Erwin Fieger seit Ende der 50er Jahre die Welt, um Farbfotografie zu betreiben, weit jenseits des damals Üblichen. Die Ergebnisse seiner Reisen publizierte er in Bildbänden, die Maßstäbe setzten.

Die Granden der Fotoszene lobten Fiegers Werke geradezu hymnisch. L. Fritz Gruber formulierte im Mai 1989: „Erwin Fiegers Oeuvre ist ein Höhepunkt, es ruht wie ein funkelnder Meteor in der sich heftig wandelnden Szene der internationalen Photographie“. Helmut Gernsheim schrieb 1990: „Seine Bilder übertreffen alles bisher Erschienene in der Farbphotographie“, und „Ein Monument der Farbphotographie“.

Fiegers Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix Nadar, dem Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie, dem Ehrenpreis des Deutschen Kulturpreises und diversen Medaillen des Art Director Clubs; 1970 betreute er den deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Osaka und wurde bereits 1969 Ehrenmitglied des BFF, Bund Freischaffender Foto-Designer. Vor 20 Jahren zwang Erwin Fieger ein Augenleiden, die fotografische Tätigkeit einzustellen. Erwin Fieger starb am 14.04.2013

Was nur wenige wissen: Erwin Fiegers große Leidenschaft war der Motorsport und die Rennsportfotografie. So erschien bereits 1963 sein limitierter und handsignierter Farbbildband „Grand Prix: Gedanken vor dem Start“ mit beeindruckenden Portrait- und Motorsportfotografien aus dem Blickwinkel eines echten Bildkünstlers. Ein unvergleichbarer, experimenteller, künstlerischer Zugang zum Motorsportgeschehen jener Zeit. Fotokunst.
Diese Aufnahmen der 1960er Jahre, teilweise vergessen und noch nie gesichtet, sind echte künstlerische Interpretationen des Themas.
Erstmals kuratiert, durch BROOOOM. In kürze erhältlich als Print in Galeriequalität.

Text und Bilder: BROOOOM

[Buchtipp] Opel – Chronik eines Kampfes

EDITION TECHNIKGESCHICHTE ist Herausgeber einer umfangreichen Chronik zum Automobilhersteller Opel. Unter dem Titel “Opel – Chronik eines Kampfes” wird die Geschichte der GM-Tochter von 1970 bis heute beschrieben.

Als erste Publikation der neu gegründeten EDITION TECHNIKGESCHICHTE erscheint im Juli 2014 die umfassende Darstellung der Geschichte des wieder erstarkenden Rüsselsheimer Automobilherstellers Opel. Unter dem Titel “Opel – Chronik eines Kampfes” wird auf rund 300 Seiten der schwierige Weg der GM-Tochter von 1970 bis heute nachgezeichnet.

In dieser Chronik wird die von einer langen Schwächephase geprägte Geschichte der Marke Opel erstmals neutral faktenorientiert beschrieben. Hierzu erklärt Autor Frank O. Hrachowy: „Ziel dieses Buches ist es, den Verlauf der letzten 40 Jahre anhand der Modell-, Technik- und Personalgeschichte von Opel chronologisch nachzuzeichnen und dabei zu ergründen, wie die Rüsselsheimer Marke auf ihre zwischenzeitliche Position der Schwäche abrutschen konnte.“

Die Geschehnisse werden dabei nicht isoliert dargestellt, vielmehr werden sie in spannender Weise mit der Historie der direkten Wettbewerber VW und Ford verknüpft. Die Chronik endet im Herbst 2013 mit der vom amerikanischen Mutterkonzern GM finanzierten Neuaufstellung bzw. -ausrichtung der Marke Opel. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitarbeitern von Opel.

Daten zum Buch:
Opel – Chronik eines Kampfes
Die Geschichte der Automarke seit 1970
Frank O. Hrachowy
EDITION TECHNIKGESCHICHTE
ISBN 978-3-9816711-0-0
284 Seiten
Preis: 19,95 €
Direktbestellung: etg@etg.scriptec.de

Über EDITION TECHNIKGESCHICHTE:
Die EDITION TECHNIKGESCHICHTE wurde im Jahr 2014 gegründet. Das Ziel der Herausgeber ist es, Technik- und Industriegeschichte der Moderne unabhängig, neutral und ohne Lobbyismus aufzubereiten und literarisch darzustellen. Die Publikation Opel – Chronik eines Kampfes bildet gleichzeitig den Auftakt für eine Buchreihe im Bereich Automobilhistorik.

Über den Autor:
Frank O. Hrachowy, Jahrgang 1966, ist als gelernter Kfz-Meister und promovierter Technikhistoriker seit vielen Jahren Ansprechpartner für Medienprojekte im Automobil- und Motorradsektor. Dabei spannt sich der Bogen von technikhistorischen Monografien über anspruchsvolle Fachartikel zur Fahrzeugtechnik bis hin zu verkehrshistorischen Beiträgen und Lehrfilmen für die Automobilindustrie.

www.scriptec.de

Rallye-MKK

[review] 9. ADAC KUMHO Main-Kinzig-Rallye 19. Juli 2014

Am Veranstaltungstag der Main-Kinzig-Rallye kamen wir aus Norddeutschland zurück und konnten gerade noch das Eintreffen der letzten Teilnehmer verfolgen. Die Teams kehrten nach der letzten Wertungsprüfung sichtlich geschlaucht durch die sommerliche Hitze zurück.

Schon umgezogen und erfrischt trafen wir im Fahrerlager unsere Freunde Sven und Nadine, die mit ihrem Porsche 944 in der Gleichmäßigkeitswertung mitfuhren. Die Histo-Teams, die auf Gleichmäßigkeit fahren und zum Retro-Rallye-Cup und Historic-Rallye-Cup gewertet werden, starten vor der Feld der Bestzeitwertung und sind als erstes im Fahrerlager zurück.

Da wir den Tag hauptsächlich auf der A7 verbracht haben, konnten wir nur noch die Abendstimmung genießen und ein paar Schnappschüsse mitbringen.

http://www.msc-waechtersbach.de/cms/news-start.html

http://www.ortsclub-portal.de/index.php?id=retro_rallye_cup

http://www.historic-rallye-cup.de/index.html

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„Ur-Porsche“ aus den USA wieder zurück im Automuseum PROTOTYP

Weltweit gibt es heute den Porsche Typ 64 – auch bekannt als Berlin-Rom-Wagen“ –
nur zweimal. Eines der beiden wertvollen Stromliniencoupés kehrt am 11. Februar 2014 nach dem USA-Gastspiel im North Carolina Museum of Art wieder in das Hamburger Automuseum Prototyp zurück.

Unter der Bezeichnung Porsche Typ 64 wurden von dem damaligen Ingenieurbüro Porsche 1939/40 drei Stromliniencoupés für ein Propagandarennen von Berlin nach Rom entwickelt – doch das ennen fand nie statt. Nach dem Krieg kaufte der österreichische Rennfahrer Otto Mathé im Juni 1949 den einzig noch fahrtüchtigen Berlin-Rom-Wagen sowie die weiteren eingelagerten Teile des Typs 64 von der Porsche KG.

Anfang der 1990er Jahre erwarben die beiden Gründer des Hamburger Automuseums Prototyp Thomas König und Oliver Schmidt einen Großteil des Nachlasses von Otto Mathé und entdeckten Teil für Teil den legendären Ur-Porsche. Getriebe, Rahmen und Vorderachse waren beispielsweise Komponenten eines von Mathé selbst gebauten Monoposto-Rennwagens. Andere Elemente lagen in einem chaotischen Durcheinander in diversen Kartons. „Zum Glück hat Otto Mathé so gut wie nie etwas weggeworfen“, sagt Thomas König. „So nahm der Typ 64 vor unseren Augen Stück für Stück wieder Gestalt an.”

“Der Typ 64 gilt als Ur-Porsche und ist eines der Highlights unter den Exponaten der Dauerausstellung im Automuseum Prototyp. „Ein paar unserer Besucher waren in Sorge, ob die Amerikaner gut auf unseren Berlin-Rom-Wagen aufpassen“ meint Oliver Schmidt. „Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Soldaten der amerikanischen  Besatzung nämlich auf recht brachiale Weise aus dem schönen Stromliniencoupé ein Cabriolet gemacht. Es war heiß, die Fahrerkabine eng, unter dem schwarzen Blech staute sich die Hitze – da wurde dann einfach die Motorsäge genommen…“

In den USA war der Berlin-Rom-Wagen ab Mitte Oktober 2013 in der Ausstellung „Porsche by Design: Seducing Speed“ im North Carolina Museum of Art in Raleigh zu bewundern. „Wir sind stolz, dass die automobil-historische Bedeutung dieses wunderschönen Schmuckstücks von Europa bis in die USA die Menschen begeistert“,  erklären Thomas König und Oliver Schmidt. Am 5. Februar 2014 endete die Ausstellung in den USA und für den Berlin-Rom-Wagen geht es per Flugzeug nach Luxemburg und via LKW-Transport voraussichtlich am 11. Februar 2014 zurück nach Hamburg in die HafenCity. Ab Mitte Februar steht der Hamburg-Raleigh-Hamburg-Weltenbummler dann wieder als Berlin-Rom-Wagen auf seinem Platz im Automuseum Prototyp.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag; 10:00 –18:00 Uhr.
Eintritt: Erwachsene 9,- Euro, Kinder (4-14 Jahre) 4,50 Euro, Sonderausstellungen (jeweils zzgl.) 3,- Euro

www.prototyp-hamburg.de
Foto: © Automuseum Prototyp

autoservice.com

Mit dem Werkstattvergleichsportal unkompliziert eine geeignete Werkstatt finden

Wer seinen Wagen zur Reparatur in fremde Hände gibt, will natürlich sichergehen, dass es sich hierbei um bestens ausgebildete Fachkräfte handelt. Daher empfiehlt es sich, bei der Auswahl einer geeigneten Werkstatt nicht überstürzt vorzugehen. Eine gute Hilfe kann in diesem Bereich das Vergleichsportal www.autoservice.com darstellen – mehr als 4.000 Werkstätten aus ganz Deutschland sind hier vertreten.

Auf dieser Webseite können Interessenten Autowerkstätten nicht nur nach Postleitzahl, sondern auch bezüglich des gewünschten Service filtern. Gleich auf der Startseite haben Besucher die Möglichkeit, mit wenigen Mausklicks die erforderlichen Daten einzugeben. Zu erwähnen ist dabei, dass auch eine unverbindliche Anfrage an mehrere Werkstätten nahe des eigenen Wohnortes gestellt werden kann. Dabei erhält der Interessent mehrere Kostenvoranschläge sowie die Auflistung aller anfallenden Kosten. Auf diese Weise kann sich die betreffende Person schnell einen guten Überblick über die Preislage verschaffen.

Natürlich ist es gleichzeitig auch möglich, Fragen zum Service zu stellen – im Antragsformular können im dafür vorgesehenen Textfeld Anmerkungen zu den Serviceleistungen sowie etwaige Wünsche bekanntgegeben werden.
Sollte der Besucher Interesse an einem Angebot haben, kann dieser die Buchung direkt über das Portal vornehmen. Nicht nur Ort, sondern auch Wunschtermin lässt sich umständlich auf der Webseite vereinbaren. Dadurch bleibt der Aufwand für den Kunden minimal, wodurch dieser Zeit spart.

Wer sich ausführlich über ein bestimmtes Service informieren lassen möchte, wird in den Werkstatt-Angeboten fündig. Hier wird erklärt, wie bei der jeweiligen Maßnahme an Ihrem PKW vorgegangen wird und worin der Nutzen derselben besteht. Dies erweist sich vor allem für Personen als Vorteil, die in Erfahrung bringen wollen, ob sich das Durchführen des gewünschten Service auch lohnt.

Der Vorteil eines Werkstattvergleichsportals besteht darin, dass Interessenten leicht zu einem Anbieter finden. Auf Grund der übersichtlichen Strukturierung der Webseite kennen sich auch Neulinge innerhalb kurzer Zeit bestens aus. Als praktisch erweist sich dabei die Tatsache, dass sämtliche Leistungen zum Fixpreis gebucht werden – dies erspart dem Kunden später unerwartete finanzielle Belastungen.

Obwohl alle Schritte online vorgenommen werden, können Besucher trotzdem sämtliche Informationen und Wünsche angeben. Sowohl die Fahrzeugmarke als auch Typ und Modell lassen sich aus einer Drop-Down-Liste auswählen. Dies stellt sicher, dass sich der jeweilige Anbieter rechtzeitig auf die Besonderheiten des betreffenden Wagens einstellen kann.

Als einziger Nachteil ist die Tatsache anzusehen, dass nicht jede Werkstatt im Portal vertreten ist. Personen, die auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb sind, sollten deshalb parallel zum Besuch des Vergleichsportals auch die Tipps ihres Bekanntenkreises in Anspruch nehmen. Dies garantiert, dass Interessenten vollständig über die regionalen Anbieter informiert sind und auf Basis dessen eine objektive Entscheidung treffen können.

Quelle: autoservice.com

© GM Company

50 Jahre Opel-Designstudio: Das erste seiner Art in Europa

Rüsselsheim. 1964. Ein olympisches Jahr. In Innsbruck wurden die XI. Winterspiele eröffnet, einige Monate später loderte die Flamme der XVIII. Sommerspiele über Tokio. Und auch in Rüsselsheim wurde zum Festakt geladen. Die Gäste betraten zum ersten Mal das neue Designstudio von Opel im Gebäude N10. Für viele von ihnen war es auch das letzte Mal, denn nach der feierlichen Eröffnung der futuristisch anmutenden Anlage schlossen sich deren Türen wieder für die Öffentlichkeit. Von Juni 1964 an wurden hier Formen, Farben und Funktionen der Autos mit dem Blitz am Bug entwickelt und festgelegt. „Sie bekommen leichter Zugang zu Fort Knox als ins N10“, so ein Zeitzeuge von damals.

Die Einweihung des Gebäudes war ein Meilenstein europäischer Automobilbaugeschichte. Es war das größte eigene Designstudio eines Herstellers in der Alten Welt. Bislang hatten die meisten europäischen Automobilhersteller für die Entwicklung neuer Konzeptfahrzeuge häufig externe Spezialisten beauftragt. Norditalien, speziell die Ebene um die piemontesische Hauptstadt Turin, galt als das Mekka des Automobil-Designs. Pietro Frua, Guiseppe ‚Nuccio‘ Bertone oder Pininfarina hatten zwischen Alpen und Apennin ihre Karosseriefertigungen eingerichtet und zeichneten für die Gestaltung einer Vielzahl neuer Modelle und Konzepte der Hersteller verantwortlich.

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Die Idee für ein eigenes Designstudio bei Opel stammte von der amerikanischen Muttergesellschaft GM. In Warren, nahe dem Unternehmenssitz in Detroit, wurde im GM Styling bereits seit Ende der 1950er Jahre an der formalen Zukunft des Automobils gearbeitet. Das erste, aufsehenerregende Konzeptauto datiert sogar noch früher: Nachdem die von Harley Earl geleitete und schon 1927 gegründete Art & Colour-Abteilung 1937 in GM Styling umbenannt wurde, präsentierte GM nur ein Jahr darauf den Buick YJob – das erste Konzeptfahrzeug der Automobilgeschichte. Zielsetzung sollte damals die Entwicklung eines neuen, großen Cabrios der Marke Buick sein, dessen Formen der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das Gebäude in Warren wurde nun identisch in Form, Grundriss und Funktion auf dem Rüsselsheimer Gelände nachgebaut. Nur eben etwas kleiner.

Die Aufgaben des Designstudios in Rüsselsheim waren jedoch weitaus vielfältiger. Nicht nur die Formensprache neuer Baureihen sollte hier entstehen, Querdenker und Visionäre sollten abseits von den Arbeiten des Alltags die Gestalt zukünftiger Automobile erforschen. Design wurde nicht als Selbstzweck, sondern als strategischer Schwerpunkt für künftige Erfolge gesehen. Und genau das machte den Unterschied aus. Während anderenorts allenfalls die Linienführung einer neuen Karosserie entwickelt wurde, dachte man in Rüsselsheim über Formensprache und Emotionen nach. Welche Aussage, welchen Charakter erwartet der Kunde vom Automobil der Zukunft?

Advanced Studio hieß eine Abteilung im N10, die sich frei von der täglichen Designarbeit mit dem auseinandersetzte, was nicht morgen oder übermorgen auf die Straßen rollen sollte, sondern Möglichkeiten und Chancen für Produkte entwickelte, die erst Jahre später das Interesse der Kunden wecken könnten. Dieser Spagat war eine Herausforderung. „Denn“, so ein Designer der damaligen Zeit, „wenn Sie dem Geschmack des Mainstreams einen Schritt voraus sind, bewegen Sie sich an der Grenze zur Langeweile. Gehen Sie mutig noch einen Schritt weiter, werden Sie für die meisten Menschen unerreichbar.“ Oder krasser ausgedrückt: Wer mit einem Tablet-PC am Kaiserhof des 19. Jahrhunderts vorstellig geworden wäre, hätte mit einer Inhaftierung wegen staatsfeindlichen Verhaltens rechnen müssen. Und manch eine Automobilstudie aus der Vergangenheit wirkt schon heute, nur wenige Jahren nach ihrer Premiere, beliebig und wenig engagiert.

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Diese Aufgabe machte das Opel-Designstudio einzigartig in Europa. Schnell entwickelte es sich zu einer europäischen Schule für Automobildesign, die eine magische Anziehungskraft auf die Besten ihres Faches ausstrahlte. Anatole Lapine, Erhard Schnell, George Gallion, Charles M. ‚Chuck‘ Jordan, Herbert Killmer, Chris Bangle, Murat Nasr, oder Hideo Kodama, die Personalliste der Vergangenheit liest sich wie das Who is Who des Automobildesigns. Und nicht wenige haben im Lauf ihrer Karriere den Weg zu anderen Herstellern gewählt, nachdem auch andere Marken in späteren Jahren eigene Designstudios eingerichtet hatten. Die Wurzeln vieler Ideen, Formen und gestalterischer Aussagen beim Automobil liegen in Rüsselsheim und gehen bis in die 1960er Jahre zurück.

Die Liste der Design-Ikonen, die im Advanced Design-Studio in diesen 50 Jahren entstanden sind, lässt sich an Vielfalt kaum überbieten. Der Opel Experimental GT war die erste Arbeit, die das junge, engagierte Team nur ein Jahr nach Einweihung der neuen Designstudios vorlegte. Bereits 1965 debütierte der knackige Sportwagen auf der IAA in Frankfurt am Main. Es folgten in rascher Folge der Opel CD, ein stromlinienförmiges Coupé mit einer V8-Maschine 1969, der GT2 mit Schiebetüren 1975 oder der aerodynamisch extrem optimierte Tech1; dessen Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,235 war Anfang der 1980er Jahre eine Sensation. Ihre jüngste Arbeit haben die Frauen und Männer des Advanced Design-Studios auf der vergangenen IAA in Frankfurt vorgestellt. Der Opel Monza Concept zeigt Designlösungen und technische Ansätze, die im Laufe der nächsten Jahre in einzelnen Baureihen der Marke wiederzuentdecken sein werden.

Alle Bilder: © GM Company